USA Westküste – Roadtrip

Die Westküste der USA ist das perfekte Reiseziel für einen Roadtrip. Liebst du die Natur und Wandern ebenso wie aufregende Metropolen? Dann bist du an der Westküste in den USA bestens aufgehoben! Die Westküste der USA zeichnet sich durch unendliche Küstenstraßen und eine Vielzahl an Nationalparks aus, welche stets über endlos lange Straßen und durch ewige Weite führen. Wenn ich die USA in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es: BEEINDRUCKEND! Die USA ist für mich ein absoluter Superlativ, wenn es um Größenordnung und Naturschönheiten geht.

Anreise

Günstige Flüge in die USA findest du beispielsweise mit der Fluglinie Finnair oder auch American Airlines. Mittlerweile gibt es wirklich viele preiswerte Flugangebote in die USA! Auf den ersten Blick erscheint es günstiger, wenn du in eine bestimmte Stadt wie z. B. Las Vegas fliegst und von dort aus auch wieder den Rückflug planst. Ich empfehle dir jedoch Hin- und Rückflug von verschiedenen Flughäfen zu buchen. Wir entschieden uns für Las Vegas als Start- und Endpunkt unserer Reise und würden es rückblickend definitiv anders machen! Wenn du Hin- und Rückflug von verschiedenen Flughäfen buchst, sparst du bei einem Roadtrip an der Westküste der USA ungemein viel Zeit und auch einiges an Spritkosten.

Visa

Um überhaupt in die USA einreisen zu dürfen, benötigst du das sogenannte ESTA Visum, welches du bequem online ein paar Wochen vor deiner Reise (spätestens 72 h vor Abflug) beantragen kannst. Mit dem ESTA darfst du dich anschließend bis zu 90 Tage als Tourist in den USA aufhalten. Das Visum gilt anschließend ganze zwei Jahre, innerhalb dieser Zeit darfst du ohne ein neues Visa beantragen zu müssen, so oft du möchtest Ein- und wieder Ausreisen, insgesamt jedoch nicht mehr als 90 Tage!

Wichtig zu wissen: Trotz ESTA „kann“ dir vor Ort die Einreise verweigert werden. Wir hatten einige Probleme bei der Einreise in die USA, da wir kein Weiterflug bzw. Rückflugticket vorweisen konnten. Schwuppdiwupp sind wir bei der sogenannten Boarder-Controll (Grenzpolizei) gelandet. Die Grenzbeamten der USA halten sich sehr streng an die Einreisevorgaben, daher rate ich dir vorab unbedingt abzuchecken, wie die aktuellen Einreiseregelungen sind. Ein Ausreiseticket ist jedoch immer empfehlenswert!

Beantrage dein ESTA direkt auf der offiziellen Seite: esta

Kostenpunkt: 14 USD

Währung

„I need a Dollar, Dollar, a Dollar is what I need.“ In den USA ist dieser Song definitiv Programm, denn, in den USA ist alles super teuer! Unser Backpacker-Herz hat wirklich oftmals geschluckt, als wir die Preise in den Supermärkten, oder Restaurants gesehen haben. Nichtsdestotrotz gibt es auch einige Spartipps für die USA, die ich dir gerne HIER verraten möchte.
Ein USD betragen momentan 0,90 Cent. Dafür bekommst du in den USA tatsächlich nicht viel! Wir haben uns die meiste Zeit selbst verpflegt, womit wir wirklich eine Menge Geld gespart haben. Ein günstiges Abendessen im Restaurant kostet durchschnittlich 20 USD. Ein Sandwich bei Subway circa 11 €. Das günstigste Wasser im Supermarkt (1 l) schlägt mit 1 € ganz schön zu Buche!

Spar-Tipp für die Nationalparks: Kaufe dir unbedingt den Nationalpass America the Beautiful! Dieser Pass kostet dich einmalig 80 USD (gültig für jeweils ein Auto mit 5 Insassen) und ermöglicht dir den Eintritt in beliebig viele Nationalparks für einen Zeitraum von einem Jahr! Normalerweise bezahlst du für den Eintritt in die Nationalparks im Schnitt 25 € pro Auto. Somit sparst du mit dem America Beautiful Nationalpass schon ab dem dritten Nationalparks, den du besuchen möchtest. Den Pass kannst du direkt am Eingang des ersten Nationalparks den du besuchst erwerben.

Reisezeit

An der Westküste der USA empfehle ich dir für einen Roadtrip den Frühling oder Herbst zu wählen. Angenehme Temperaturen um die 20 – 25 °C begleiten dich dann bei deinen Wandertouren und auch zum Baden an den Stränden der kalifornischen Küste eignet sich dieser Zeitraum am besten. Der Sommer an der Westküste ist meist unerträglich heiß. Wir hatten beispielsweise im Juli 2021 über mehrere Tage 43 °C +, was uns die Erkundungstouren etwas erschwert hat. Im Winter kann es sehr kalt werden und je nachdem was du vorhast, dementsprechend ungemütlich.

Fortbewegung

Organisiere dir vor deiner Reise in die USA unbedingt einen Mietwagen! Ich buche meine Mietwagen meistens über Check24, da ich dort das Preisleistungsverhältnis am fairsten finde. Buche den Wagen unbedingt frühzeitig, denn die Verleihe ziehen die Preise kurz vor Fahrzeugannahe meistens nochmal gewaltig an. Ich empfehle dir auch unbedingt eine „Rund-um-Sorglos Versicherung“ abzuschließen, da es auf den staubigen Straßen in den Nationalparks tatsächlich auch mal zu einem Steinschlag kommen kann. Das Autofahren in den USA empfanden wir als recht angenehm, da die Straßen meist sehr breit sind und außerhalb der großen Städte nie viel los ist.

Gut zu wissen: Das Mindestalter für die Anmietung in den USA beträgt 21 Jahre. Manche Anbieter erlauben die Miete sogar erst ab 25 Jahren. Lies dir die Mietwagenbedingungen daher vorab ganz genau durch. Jungfahrer zahlen bei der Miete leider auch immer ordentlich drauf!

Reiseroute USA – Westküste

Die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten an der Westküste sind fast endlos… Umso mehr Zeit du hast, desto mehr kannst du natürlich erkunden! Unsere gewählte Route stellte sich für unseren Zeitraum von knapp 2,5 Wochen als perfekt für uns heraus. Innerhalb von 17 Tagen sind wir durch die Bundesstaaten Nevada, Arizona, Utah und Kalifornien gefahren und haben so einiges erlebt!

Gestartet haben wir unseren Roadtrip in Las Vegas, wo wir 2 Nächte verbracht haben. Von dort aus haben wir den Red Rock Canyon besucht, welcher circa 30 Minuten von Vegas entfernt liegt. Der Park bietet verschiedene Aussichtspunkte und Wanderwege. Da das Thermometer zum Zeitpunkt unseres Besuchs um die 41 °C  aufzeigte, waren wir überwiegend im Auto unterwegs und sind meist nur kurz draußen gewesen zum Fotos knipsen oder Karten lesen.

Selbstverständlich haben wir uns auch den Stripe in Vegas nicht entgehen lassen! In unmittelbarer Umgebung vom Stripe befindet sich „Klein Venedig“ . Im Venetian Resort haben die Architekten wirklich faszinierende Arbeit geleistet!

Des Weiteren lohnt es sich, in Las Vegas die spektakuläre Wassershow mit musikalischer Untermalung am Bellagio anzuschauen! Diese findet täglich jede halbe Stunde zwischen 15 – 0:00 Uhr statt (ab 20 Uhr sogar viertelstündlich). Selbstverständlich solltest du in Las Vegas auch mindestens ein Casino besucht haben! Wir haben nicht gespielt, fanden es jedoch super spannend, den anderen dabei zuzusehen. Das MGM ist auf jeden Fall eine gute erste Anlaufstelle, wenn es um Casinos geht.

Nach Vegas ging es für uns in den verschlafenen Ort Hildale, welcher sich an der Grenze zwischen Utah und Arizona befindet. Der Kontrast zwischen Vegas und Hildale hätte größer nicht sein können! Der 2900 Seelen Ort ist umringt von großen Felswänden und wüstenartiger Landschaft. In Hildale haben wir 7 Nächte verbracht und von dort aus die Nationalparks Grand Canyon (North Rim), Zion, Lake Powell und Bryce Canyon besucht. Außerdem haben wir uns noch das berühmte Horseshoe Bend angeschaut und dem Wassercanyon in Hildale einen Besuch abgestattet.

Nach 7 Nächten in Utah ging es für uns weiter nach Fresno in Kalifornien, wo wir 4 Nächte verbrachten. Von Fresno aus besuchten wir die Nationalparks Yosemite und Sequoia. Der Yosemite Nationalpark stand schon lange auf meiner Bucket-List, dementsprechend aufgeregt war ich bei unserem Besuch dort. Der Park hat meine Vorstellungen gänzlich übertroffen. Für mich definitiv einer der schönsten Parks an der Westküste!

Gut zu wissen: Aufgrund der Popularität des Yosemite ist eine vorab Reservierung notwendig unter: https://www.nps.gov/yose/index.htm Die Reservierung ist anschließend für drei aufeinander folgende Tage gültig! Wir waren leider nur zwei Tage im Park, da wir noch den Sequoia Nationalpark mit eingeplant hatten.

Unsere nächste Station war der Lake Tahoe. Dort haben wir für 2 Nächte bei unsere Freunden übernachtet, welche wir in Panama kennengelernt hatten und uns spontan zu sich eingeladen hatten. Der Lake Tahoe ist wirklich der Inbegriff von Schönheit. Der Süßwassersee befindet sich an der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien und zeichnet sich durch sein glasklares Wasser aus mit vielen Bergen drum herum umsäumt von Tannen- und Kieferbäumen. Tahoe eignet sich bestens für einen Badeurlaub im Sommer, sowie auch einen Skiurlaub im Winter!

Zum Abschluss verbrachten wir nochmal 2 Nächte in Las Vegas, bevor wir dort unseren Mietwagen wieder abgaben und nach Peru flogen.

Du hast sicherlich bemerkt, dass wir eins komplett ausgelassen haben und zwar die Küstenregion! Tatsächlich mussten wir uns aufgrund unserer Flugauswahl etwas einschränken und entscheiden: Wollen wir uns lieber auf Kalifornien und Umgebung fokussieren und die Strandorte besuchen, oder lieber ausgiebig die Nationalparks erkunden? Unsere Wahl fiel relativ schnell auf die Nationalparks! Für uns als Naturliebhaber definitiv die erste Wahl und wir würden die Route auch direkt nochmal so abfahren, vielleicht mit der Änderung, dass wir in Los Angeles zurück fliegen und dort noch den Joshua Tree Nationalpark mitnehmen. Viele Reisende lassen aber beispielsweise den Lake Tahoe komplett aus und nehmen dann noch San Francisco, oder wie gesagt Los Angeles mit. Ich denke DIE perfekte Route gibt es nicht, da jeder individuelle Vorlieben und Bedürfnisse bei den Unternehmungen hat.

Sicherheit

Die Kriminalitätsrate in den USA ist statistisch gesehen recht hoch. Als Tourist bemerkst du davon in der Regel jedoch nicht viel! In größeren Städten wie Los Angeles oder San Francisco solltest du im Hotel, oder bei deinem Airbnb Host nach den No-go-Areas fragen. Meist wirst du jedoch sowieso zeitnah von deinem Umfeld informiert, in welche Ecken du dich besser nicht als Tourist verirren solltest.

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