Toskana: Meine Highlights!

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Romantische Landschaften, mittelalterliche Dörfer, interessante Städte und ausgezeichneten Wein… Die Toskana hält einige Höhepunkte bereit! Da wir nicht allzu viel Zeit an diesem wunderschönen Fleckchen Erde hatten, haben wir uns ausschließlich auf die nördliche Toskana konzentriert, welche sich mitten durchs Chianti Weingebiet zieht.

Sie ist umgeben von Zypressen, Olivenhainen und unzähligen Weinreben. Die Landschaft hat mich vom ersten Moment an begeistert und in gewisser Weise auch sehr entschleunigt.

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Wir wohnten in der Nähe von Florenz, genauer gesagt in Empoli und erkundeten von dort aus die wundervolle Umgebung. Dazu gehörten die Städte Lucca, Pisa und San Gimignano. Des Weiteren besuchten wir noch kleinere Dörfer wie Vinci, San Miniato und Certaldo. Die Region ist perfekt für Leute, die zur Ruhe kommen möchten und nebenbei ein paar Ausflüge in süße Dörfchen und charmante Städte unternehmen möchten!

Falls ihr demnächst eine Reise in die nördliche Toskana plant, stelle ich euch nun die oben genannten Orte etwas genauer vor und ihr könnt entscheiden, ob ihr sie mit in eure Reiseroute aufnehmen möchtet!

Pisa

Pisa war die erste Anlaufstelle für uns in der Toskana. Auf dem Weg von Cinque Terre (wo wir vorher waren) in die Toskana, lag Pisa genau auf der Hälfte unseres Weges zu unserer Airbnb in Empoli. Da ich vorab schon gelesen hatte, dass Pisa nicht sonderlich sehenswert sein soll, haben wir uns in Pisa lediglich den schiefen Turm angesehen… Schon sehr skurril, beeindruckend und einzigartig, vor so einem schiefen 54 Meter hohem Turm zu stehen.

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Von der einen Seite…

In echt wirkt er übrigens noch viel schiefer als auf all den Fotos im Internet. Mein Freund und ich hatten ziemlich viel Spaß beim Posen mit dem Türmchen 🙂

Wusstet ihr eigentlich, dass der Turm schon richtig alt ist? Die Bauarbeiten des Turms begannen im Jahr 1173 und wurden 1372 beendet. Grund für die Neigung ist ein unglücklicher Baufehler. Der Untergrund des Turms bestand damals aus Lehm und Sand, was sich nicht unbedingt als optimal für einen so schweren Turm herausstellte. Die Folge war dann, dass der Turm zur einen Seite einsackte. Über die Jahrhunderte neigte er sich dann immer mehr. Später wurden einige Tonnen Blei aufgeschüttet um den Turm vor dem Umstürzen zu bewahren. Heute ist er DIE Touristenattraktion in der Toskana und ich würde auf jeden Fall immer wieder hin fahren!

Tipp: Kostenlose Parkplätze gibt´s in der Via Pietrasantina, 56122 Pisa.

San Gimignano

San Gimignano war neben dem schiefen Turm in Pisa der touristische Ort, den wir in der Toskana besucht haben. Nicht ohne Grund! Die mittelalterlich Stadt aus dem 13. Jahrhundert auch „Stadt der Türme“ genannt, hat ihre Berühmtheit durch die 15 gut erhaltenen Türme erlangt.

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San Gimignano aus der Ferne

Sie sind ein beliebtes Fotomotiv und auch ich fand, dass die Türmchen ziemlich nett anzusehen sind!

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Des Weiteren findet man um den „Piazza Cuomo“ viele Geschäfte die, die landesüblichen Spezialitäten anbieten. Die vielen mittelalterlichen Häuser fand ich auch sehr hübsch und fotogen.

Da San Gimignano auf einem Hügel erbaut wurde, genießt man von einigen Stellen aus einen unbeschreiblich schönen Ausblick auf die Gutshäuser und Weinanbaugebiete der Umgebung.

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San Gimignano ist auf jeden Fall ein nettes Ausflugsziel! Jedoch sollte man ein wenig schauen, zu welcher Uhrzeit man das Örtchen besucht. Ich empfehle, früh am Morgen 😉

Certaldo

Eine weitere mittelalterliche Stadt im Chianti Gebiet ist Certaldo. Das kleine Städtchen ist aufgeteilt in Ober- und Unterstadt.

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Links die Unterstadt und rechts die Oberstadt

Die Oberstadt liegt wie der Name schon verrät, hoch oben auf einem Berg und beinhaltet eine nette Altstadt. Sie kann entweder zu Fuß oder mit einer kleinen Zahnradbahn von der Unterstadt aus erreicht werden.

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Wir haben die Zahnradbahn direkt mal getestet 🙂

Oben angekommen findet man einige kleine Gassen und Cafe´s. Die Häuser in der Altstadt sind fast alle mit roten Ziegelsteinen erbaut worden und verleihen der Stadt so ein sehr einheitliches Bild.

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Ich fühlte mich ein wenig in der Zeit zurück versetzt und genoss die Ruhe. Bisher scheint Certaldo nämlich nicht all zu beliebt bei den Touristen zu sein und wir waren fast ganz allein unterwegs in den kleinen, verträumten Gassen…

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Verlassene Gasse in Certaldo

San Miniato

Ein typisch toskanisches Dorf, welches auf 140 Metern Höhe erbaut wurde. Im Dörfchen bietet es sich an, das Kloster „San Francesco“ und die hübsche Kirche „Santa Caterina“ aus dem 13. Jahrhundert zu besichtigen.

Vom Turm „Torre di Federico II“ hat man einen fantastischen Panoramablick auf das Arno Tal und die Alpen. Ich konnte mich tatsächlich immer noch nicht an der wundervollen Landschaft sattsehen!

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Weg nach oben zum Torre di Federico

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Aussicht auf das Arno Tal und die Alpen

San Miniato ist außerdem berühmt für seinen weißen Trüffel. Auf den umliegenden Hügeln des Dorfes wachsen und gedeihen die edlen Pilze in rauen Mengen.

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Trüffel Geschäft in San Miniato

Zum Ende eines jeden Jahres findet dort immer ein Fest für Trüffel Liebhaber statt. Das „Mostra Mercato Nazionale del Tartufo Bianco“ ist bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Wir waren leider einen Monat zu früh da, aber wer weiß, vielleicht ein guter Grund um noch einmal wiederzukommen?! 

Vinci

Der Geburtsort von Leonardo da Vinci kommt mit seinen knapp 15 000 Einwohnern ziemlich verschlafen daher. Leider hatten wir in Vici zum ersten Mal nicht so viel Glück mit dem Wetter. Es war zwar nicht kalt aber es hat etwas geregnet.

Deshalb haben wir uns nicht all zu lange dort aufgehalten. Dennoch entdeckten wir auch in Vinci wieder viele tolle Aussichtspunkte auf die wunderschöne Landschaft der Toskana.

Ein Spaziergang auf dem Gelände des Schlosses „Castello die Conti“ lohnt sich auch unbedingt. Dort findet man unter anderem ein Museum, welches zu Ehren Leonardo da Vinci errichtet wurde.

Lucca

Die Stadt Lucca hat mir von unserer gesamten Nord Italien Reise mit am besten gefallen! Die Altstadt ist von einer alten Stadtmauer aus dem römischen Zeitalter umgeben. Wer jetzt denkt, die Stadtmauer ist so unspektakulär wie jede andere Mauer, der täuscht! Die Stadtmauer von Lucca gleicht mit seinen 4,2 Kilometern eher einer Promenade, auf der man spazieren, Radfahren oder einfach nur ein Päuschen einlegen kann…

Hinter der Stadtmauer verbirgt sich die Altstadt von Lucca, die genauso ist, wie ich mir eine typisch toskanische Stadt vorgestellt habe!

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Entspannt, gemütlich und mit vielen kleinen Gassen, in denen man sich wunderbar in das italienische Lebensgefühl hineinfühlen kann…La Dolce Vita eben 🙂

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Zu den Sehenswürdigkeiten würde ich neben dem schönen Flair auf jeden Fall die Kathedrale „San Martino“  auf dem Piazza San Martino zählen und die Kirche „San Frediano“ mit ihrer einzigartigen Mosaikfassade.

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Kathedrale San Michele
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Kirche San Frediano
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Mosaik an der Fassade von San Frediano

Ein weiteres Musst See ist darüber hinaus der berühmte „Piazza dell´ Anfiteatro“ jener Platz, wo sich einst das römischen Amphitheater befand.

Auf dem Marktplatz tummeln sich Geschäfte, Restaurants und kleine Cafe´s die all mögliche italienische Leckereien bereithalten…

Empoli

Empoli war unser Ausgangspunkt in der Toskana und liegt nur etwa 20 Kilometer südöstlich von Florenz entfernt. Das 47 000 Einwohner – Städtchen ist im Gegensatz zu Florenz sehr unaufgeregt und es verirren sich nur selten Auswärtige in die charmante Innenstadt. Der Stadtkern ist modern und bietet einige schöne und individuelle Geschäfte, die zu einem Stadtbummel einladen.

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Innenstadt von Empoli

Empoli hat keine besonderen Highlights im petto, dennoch waren wir sehr froh darüber, dort gewohnt zu haben. Ansonsten wären wir wohl nie auf die Idee gekommen, mal in Empoli vorbei zu schauen. Was sich meiner Meinung nach aber auf jeden Fall lohnt! Empoli ist perfekt für einen entspannten Tag, den man fernab besonderer Sehenswürdigkeiten verbringen möchte.

Für Kunstverliebte bietet Empoli auch das Museum „Museo della Collegiata di Sant’Andrea“, wo man toskanische Malereien aus dem 14.-17 Jh. von diversen Künstlern besichtigen kann.

Unterkunft

Unsere auserwählte Airbnb Unterkunft befand sich nicht direkt im Zentrum von Empoli, sondern war etwas ländlicher gelegen. Für das richtige Toskana Feeling empfehle ich auch unbedingt eine ländlichere Gegend für die Unterkunft zu wählen. Die Wohnung bot alle Annehmlichkeiten, die man sich nur Wünschen konnte: Eine voll ausgestattete Küche, ein schönes Schlafzimmer mit gemütlichen, großen Bett, einem geräumigen Kleiderschrank, Schreibtisch + TV und einem sauberen Badezimmer.

Die Wohnung war generell sehr geschmackvoll und gemütlich eingerichtet. Wobei das ja immer im Auge des Betrachters liegt, mir persönlich hat sie sehr gut gefallen 😉 Die Eltern der zwei Schwestern, denen die Wohnung gehört, wohnen direkt über der Airbnb, so ist bei Fragen oder Schwierigkeiten immer jemand zur Stelle. Wir hatten zum Glück keine Probleme und genossen völlige Privatsphäre. Preis: Ab 50 EUR pro Nacht.

Bei Interesse findet ihr die Wohnung unter diesem Link: http://www.airbnb.de/rooms/16809361

Falls Ihr noch nicht bei Airbnb angemeldet seid, bekommt ihr für eure erste Buchung bei Airbnb über folgenden Link bei einer Neuanmeldung 30 EUR geschenkt: www.airbnb.de/c/karolinr*

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