Bali Guide

Seit fast zwei Wochen bin ich nun wieder zurück von unserer 17 tägigen Rundreise durch Bali und irgendwie noch nicht wirklich zu Hause angekommen 🙂 Viel zu sehr hängen mir die schönen Momente, spannenden Eindrücke und die Begegnungen mit tollen Menschen hinterher ❤ Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich in einem Land am anderen Ende der Welt so sehr wohlfühlen werde! Bali hat meine Erwartungen wirklich mehr als erfüllt… Ich bin froh, diese besondere Insel besucht zu haben und für kurze Zeit, ein Teil der glücklichen Menschen dort gewesen zu sein! Denn das ist eines der Dinge, die mir mit am meisten imponiert haben: Die Freundlichkeit und Lebensfreude der Balinesen. Selten habe ich mich so willkommen gefühlt und so viel Kontakt zu Einheimischen gehabt. Ihre Kultur und die Religion sind einfach nur einzigartig und werden jeden, der sich darauf einlässt in seinen Bann ziehen!

Räucherstäbchen, Opfergaben, Tempel, Reisfelder, Berge, Vulkane, Wasserfälle, Nasi Goreng, Meditation, Yoga, Sonnenuntergänge, Kokosnüsse, Strand und Meer…. Bali ist viel mehr als diese Dinge… Bali ist mal laut und mal leise, mal sauber und mal schmutzig, mal feucht und mal trocken, aber immer authentisch! Ich könnte wirklich stundenlang schwärmen, denn ich habe mich mal wieder verliebt! Hoffnungslos:-) Diesmal jedoch nicht nur in die Umgebung sondern viel mehr in die Mentalität und den Spirit der Insel!

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Ganesha

Im heutigen Blogpost möchte ich die wichtigsten Informationen über die wunderschöne Insel im Indischen Ozean mit euch teilen und euch unsere Reiseroute verraten!

Anreise:

Der Flug von Deutschland nach Bali dauert circa 16 Stunden. Momentan gibt es leider noch keine Direktflüge und so muss man mindestens einen Zwischenstopp in Kauf nehmen. Da wir in NRW wohnen, hatten wir die Wahl zwischen den Flughäfen Düsseldorf, Köln, Frankfurt und Amsterdam. Wir haben uns für Amsterdam entschieden, da wir dort die angenehmste Verbindung zum günstigsten Preis gefunden haben. Wir hatten einen Stopp in Singapur mit 1 Stunde Aufenthalt. Geflogen sind wir mit Singapur Airlines und waren mit dem Service und dem Unterhaltungsprogramm wirklich mehr als zufrieden. Ich hätte niemals gedacht, dass 16 Stunden Flug so schnell und angenehm vorübergehen können 🙂

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Geld abheben:

Auf Bali bezahlt man mit Indonesischen Rupiah, es gibt 1000 IDR – 100 000 IDR Scheine. Wir haben unser Geld immer an Geldautomaten (ATM) abgehoben. Die meisten Automaten haben ein Limit, sodass man nur 500 000 IDR – 1.500.000 IDR auf einmal abheben kann. Wer mehr Geld benötigt, beginnt den Vorgang einfach von vorne. Von einem Umtausch in den Wechselstuben rate ich dringend ab. Es ist kein Geheimnis, dass die Touristen in den Wechselstuben gerne abgezockt werden 😉 Einen ATM gibt es übrigens in fast jedem Ort auf Bali und sogar auf den Gili Inseln.

Wetter:

Bali hat im Gegensatz zu Deutschland, nur 2 Jahreszeiten: Die Trockenzeit und die Regenzeit. Die Trockenzeit ist in der Regel von Mai – Oktober. In der Regenzeit von November – April regnet es zwar meist nicht den ganzen Tag, jedoch schüttet es dann wie aus Eimern und es kann auch schon mal zu Überschwemmungen kommen. Ich empfehle daher nicht in der Regenzeit anzureisen (auch wenn es meist günstiger ist) sondern lieber Ende der Regenzeit, Anfang der Trockenzeit, also April, Mai. In den Sommermonaten (in Europa) ist die Insel am meisten frequentiert, da viele Europäer ihre Ferien dort verbringen. Von den Temperaturen her, sind es das ganze Jahr über angenehme 30 – 33 C. Jedoch nimmt man die Temperaturen durch die wechselnde Luftfeuchtigkeit immer anders, meist höher wahr. In höheren Gebieten kann es natürlich auch schon mal etwas kühler werden. Für alle Frauen: Nur luftige und leichte Kleidung einpacken. Es ist wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit super warm. Es sei denn ihr habt vor auf einen Vulkan zu wandern… 🙂

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Religion:

Bali ist die einzige indonesische Insel, die sich dem Hinduismus verschrieben hat. Die restlichen Inseln sind fast ausschließlich dem muslimischen Glauben angeschlossen. Das ist wohl der Hauptgrund, warum jährlich tausende Touristen aus allen Ländern dieser Erde nach Bali reisen. Der Hinduismus bietet den Besuchern Einblicke in eine interessante Religion bestehend aus:  Tempeln, Ritualen, Zeremonien, faszinierenden Tänzen und vielen Göttern und Geistern… Durch ihren Glauben sind die Balinesen von Natur aus freundlich und zuvorkommend. Sie glauben an Karma und alles was sie in die Welt hinaus geben, auch wieder zu ihnen zurück kommt. Wer also gutes tut, wird auch gutes ernten. Mit dieser Lebensphilosophie leben sie sehr glücklich und zufrieden zusammen. Und auch die Touristen profitieren davon: Die Kriminalität auf Bali ist im Vergleich zu anderen Ländern oder Europa sehr gering. Laut Statistik gilt die Kriminalitätsrate auf Bali zu den niedrigsten der Welt… Somit auch ein perfektes Reiseziel für Frauen die alleine reisen. Natürlich sollte man trotzdem keine Wertgegenstände unbeobachtet liegen lassen und generell aufpassen wie überall 😉

Essen:

Das Essen auf Bali ist wirklich ultra lecker! Zumindest für alle, die gerne Reis, Gemüse, Hähnchen und Fisch essen 🙂 Die Gerichte werden immer frisch zubereitet und von Kurkuma, Kokos, Zitronengras, Sojasauce oder Erdnussauce dominiert. Wer es scharf mag, kommt natürlich auch auf seine Kosten! Mein All Time Favourite war Nasi Goreng 🙂 Besondere Spezialitäten sind: Ayam Goreng (Gebratenes Huhn), Sate Ayam (Grillspieß aus Huhn mit Erdnusssauce) und Nasi Kuning (Reis mit Kokosmilch und Kurkuma). Ich empfehle immer das Einheimische Essen zu wählen. Es ist meist leckerer und preiswerter als europäisches Essen. Des Weiteren empfehle ich in sogenannten Warungs zu essen. Das sind meist Straßenrestaurants, die sich in Größe und Einfachheit unterscheiden und von Einheimischen betrieben werden. Hierbei gilt aber, vor Gerichten die offensichtlich schon länger offen herumstehen, Abstand zu nehmen und generell lieber die gekochten und gebratenen Lebensmittel zu verzehren. Auch sollte man aufpassen, dass die servierten Getränke immer frisch geöffnet werden und möglichst ohne Eiswürfel serviert werden. Obst, Gemüse und Smoothies sind auch mit Vorsicht zu genießen. Ich hatte zum Glück keine Magenprobleme auf Bali, obwohl ich auch des Öfteren Obst und Smoothies gegessen/ getrunken habe. Da aber jeder Magen anders ist, kommt man mit der Regel „Cook it, peel it or leave it“, immer gut zurecht! Ein Mittagsessen oder Abendessen in einem Warung kostet im Schnitt um die 30 000 IDR ( ca 2,00€). Für deutsche Verhältnisse sehr preiswert, lediglich der Alkohol ist auf Bali etwas teuer. Ein Bier, vorzugsweise das bekannte Bintang kostet im Schnitt 35 000 IDR (ca 2,50 €) und ist somit teurer als eine Mahlzeit.

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Nasi Goreng

Fortbewegung:

Die häufigste und angenehmste Fortbewegung auf Bali ist definitiv mit dem Roller! Den gibt es für ca 4,- pro Tag an jeder Ecke zu mieten. Wir haben unsere Roller meist über unsere Homestays gemietet. So hat man direkt einen vertrauten Ansprechpartner, falls wirklich mal etwas passiert und es ist auch etwas bequemer. Wichtig dabei, immer einen Helm tragen und einen internationalen Führerschein dabei haben! Auch zu beachten: Auf Bali gilt Linksverkehr und die meisten Straßenregeln, die wir in Deutschland kennen, kennt auf Bali niemand 🙂 Rechts vor links, Vorfahrtsregeln, Blitzer und Überholregeln gibt es nicht. Die Hupe gilt als Verständingungsmerkmal Nummer 1. Meist kommt sie zum Einsatz wenn jemand überholen möchte. Wir hatten auch etwas Angst vor dem Verkehr, da ich auch hierzu einige Horrorgeschichten im Internet gelesen habe, jedoch wurden wir auch hier positiv überrascht. Die Balinesen nehmen sehr viel Rücksicht auf die Touristen im Straßenverkehr und wenn man langsam und vorausschauend unterwegs ist, kann einem eigentlich nichts passieren.

Tipp: Zur Nutzung von Offlinekarten kann ich die App „maps.me“ wärmstens empfehlen! https://play.google.com/stor /apps/details?id=com.mapswithme.maps.pro&hl=de

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Für längere Fahrten mit Gepäck lohnt es sich auch einen privaten Fahrer zu buchen. Wir haben unsere Flughafenfahrten und diverse längere Strecken ausschließlich mit privaten Fahrern zurückgelegt. Den Kontakt zu unseren Fahrern habe ich sowohl im Internet, über Facebook, als auch vor Ort über unsere Homestays hergestellt. Es ist wirklich sehr angenehm mit einen privaten Fahrer zu reisen und eine durchaus bessere und günstigere Alternative zu den Taxis. Die privaten Fahrer sind meist nette, aufgeschlossene Menschen, die ihre Familien mit dem Verdienst ernähren. Ich finde man sollte in Ländern, die fast ausschließlich vom Tourismus leben, IMMER die Einheimischen unterstützten. Für alle, die demnächst nach Bali reisen, habe ich 3 Adressen von sehr netten und zuverlässigen Fahrern, die ich gerne weiterempfehlen möchte:

1.) Nyoman Lingga (deutschsprachig) / WhatsApp: +62 81 936 273 221 / Email: lingga_nyoman@yahoo.co.id /https://www.holidaycheck.de/pr/bewertungen-guide-nyoman-lingga/8fceb195-48d7-39cf-8420-ad573efeac06  /  www.fahrerbali.com

2.) Putu Amed Driver (englischsprachig) / WhatsApp: +62 85 737 977 399 / Email: putu.culik@yahoo.com https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g608478-d12242536-Reviews-Putu_Amed_Driver-Amed_Abang_Bali.html)

3.) Erna Dewi (deutschsprachig) / WhatsApp: +62 81 999 372 005 / Email: ernatouren@yahoo.co / www.bali-touren-individuell.de

Strände:

Ein sehr wichtiges Thema für mich, wenn ich im Urlaub bin 🙂 Eine Reise ohne Strand & Meer ist zwar möglich aber für mich nicht unbedingt erfüllend. Auf Bali gibt es definitiv einige Traumstrände! Ich habe mich vorab sehr viel informiert und viele negative Meinungen zum Thema Strände auf Bali gehört und ich kann absolut nicht nachvollziehen warum die Meinungen teilweise so negativ ausfallen. Ich denke, dass manche Leute einfach an den falschen Stellen nach Traumstränden gesucht haben… Die schönsten Strände haben wir definitiv in Uluwatu und Amed gefunden. Dazu werde ich euch in meinen Blogpost’s zu Uluwatu und Amed aber noch ausführlich berichten 😉

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Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen:

Oh da gibt es viele auf Bali! Für alle Entdecker und Abenteurer genau die richtige Insel 🙂 Es gibt einige Wasserfälle, Reisfelder,-Terassen, Vulkane, einen Canyon und heiße Quellen zu entdecken. Und auch ein großes Angebot für Sportfreunde! River Rafting, Surfen, Stand Up Paddling und Paragliding sind nur ein paar Angebote, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann. Für alle, die es lieber etwas ruhiger mögen, gibt es tolle Schnorchelspots, Tempel, Yoga Studios und zahlreiche Massage Studios, wo man auf keinen Fall eine Balinesische Massage versäumen sollte! Die Liste ist lang und auch hierzu werde ich euch in den einzelnen Blogposts zu den verschiedenen Orten mehr Informationen geben 🙂

Müll:

Natürlich ist auch uns teilweise mehr oder weniger Müll an den Straßen und manchen Stränden aufgefallen, was natürlich das Ortsbild oder Strandbild etwas „versaut“ hat, im wahrsten Sinne des Wortes 😉 Jedoch gibt es auch genug Orte und Strände wo überhaupt kein Müll zu finden ist. Man sollte sich immer bewusst machen, dass Bali vor Jahren noch ein kleines unentdecktes Paradies war und die Menschen dort nicht so fortschrittlich gelebt haben wie wir in Deutschland. Dann kamen plötzlich die vielen Touristen, die Supermärkte, die großen Restaurants und die Plastiktüten… Die Menschen konnten einfach nicht so schnell das richtige Umweltbewusstsein entwickeln. Es fehlt außerdem an Mülltonnen und leider auch manchmal am Geld für die Müllabfuhr. So landet der Müll schon mal am Straßenrand, wird verbrannt oder ins Meer geworfen und dann wieder am Strand angespült…  Ich denke aber, dieses Problem existiert weltweit und nicht nur auf Bali! Wer schon einmal in der Türkei oder in Italien die Touri Orte verlassen hat, weiß, dass dieses Problem selbst in Europa vorkommt. Da dieses Thema aber weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient hat, möchte ich gerne auf einen Blogpost einer Bloggerin hinweisen, die sich sehr ausgiebig mit dem Thema beschäftigt hat: http://www.umweltgedanken.de/bali-muellproblem/  Abschließend möchte ich aber nochmal betonen, dass das „Müllproblem“ auf Bali zwar schlimm und definitiv eine Schattenseite ist,  jedoch überwiegt meiner Meinung nach die Schönheit und der Zauber der Insel allemal 😉

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„Die Welt ist so, wie man sie sieht.“ -Friedrich Dönhoff-

Unsere Reiseroute:

Zum Schluss möchte ich euch noch unsere Reiseroute verraten! Gestartet haben wir unsere Reise im Süden auf der Halbinsel Bukit in Uluwatu, wo wir 6 Tage verbracht haben. Danach ging es für 3 Tage ins Landesinnere ins Kulturzentrum Ubud. Anschließend verbrachten wir 3 Tage auf der zu Lombok gehörenden kleinen Insel Gili Air. Die letzten 5 Tage ging es dann zurück nach Bali, in den im Osten gelegenen zauberhaften Ort Amed.

In den nächsten Blogposts, verrate ich euch meine Erlebnisse, Unternehmungstipps, Empfehlungen zu den schönsten Stränden, stelle euch unsere Unterkünfte vor und gebe euch noch weitere Informationen zu den oben genannten Orten!

Ich hoffe euch hat mein Blogpost gefallen und wenn ihr Lust habt hinterlasst mir gerne ein Kommentar 🙂

Alles Liebe,

Karo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Caro sagt:

    Toller Bericht und danke für deinen Input und die wirklich schönen Bilder. Wir fliegen in knapp 4 Wochen nach Bali/ Lombok und freuen uns schon sehr 🙂

    Viele Grüße,
    Caro

    Gefällt 1 Person

    1. Karo.del.mar sagt:

      Hallo Caro!
      Lieben Dank, freut mich sehr zu hören und gaaanz viel Spaß schon mal auf Bali & Lombok ❤ Herzliche Grüße!

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  2. Sabine sagt:

    Sehr schöner Bericht 🙂
    Ich warte gespannt auf deinen nächsten Blogpost da auch ich dieses Jahr noch nach Bali reisen werde.
    Liebe Grüße
    Sabine

    Gefällt 1 Person

    1. Karo.del.mar sagt:

      Hallo Sabine!
      Der nächste Blogpost wird in der nächsten Woche online gehen :- ) Freut mich, dass dir mein Bericht gefallen hat!
      Herzliche Grüße Karo

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