Amed & Mount Agung Tour

Werbung, unbeauftragt

Das kleine Fischerdorf Amed liegt ganz im Osten von Bali und hat unser Herz im Sturm erobert… Wer Ruhe, Erholung und tolle Schnorchelspots sucht, ist hier goldrichtig! Die Strände sind nicht die schönsten der Insel, jedoch haben wir auch in Amed einen wunderschönen Traumstrand gefunden, den wir auch noch fast für uns allein hatten! Amed ist (zum Glück) noch nicht zu sehr vom Tourismus überrollt und bietet den Urlaubern somit einen besonderen Flair und einen authentischen Einblick in das Leben der Balinesen, die dort hauptsächlich vom Fischfang leben… Amed bildet sich aus den Orten: Amed, Jemeluk, Bunutan, Lipah, Selang, Banyuning und Aas und verläuft an einer 14 Km langen Küstenstraße komplett am Meer entlang. Wenn man mit dem Roller die Küstenstraße entlang fährt, bieten sich wunderschöne Ausblicke auf das Meer und den heiligen Vulkan Mount Agung, der stets über dem kleinen Dorf thront…

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Mount Agung

Im heutigen Blogpost berichte ich euch über die besten Schnorchelspots, schönsten Strände, Unternehmungen, die sich in und um Amed herum anbieten und unserer Vulkantour zum Mount Agung!

Schnorchelspots & Strände:

Die Strände in Amed könnten unterschiedlicher nicht sein. Wir haben von schwarzem, steinigen Strand bis zu hellem feinsandigen Strand und hellem + dunklen Sandstrand zugleich, so ziemlich alles in Amed gefunden 🙂 Das Meer in Amed ist überall ruhig und es gibt kaum Wellen, somit macht das Baden überall Spaß! Nicht alle Strände haben einen Namen oder sind ausgeschildert und an manchen Stränden ist das Sonnenbaden unmöglich, da sich ein Fischerboot an das andere reiht.

Die schönsten und bekanntesten Strände & Schnorchelspots möchte ich euch nun gerne vorstellen:

Jemeluk Beach:

Der Strand in Jemeluk ist definitiv kein Vorzeigestrand! Dunkle Steine und schwarzer grober Sand dominieren dort das Bild. Es macht keinen großen Spaß, barfuß am Strand entlang zu spazieren, jedoch macht es umso mehr Spaß, mit einem Schnorchel unter Wasser zu tauchen 🙂 Am Jemeluk Beach findet man ein schönes Riff mit einigen Korallen und vielen bunten Fischen. Wir hatten sogar das Glück, mehrmals Schildkröten dort zu erspähen!

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Lipah Beach:

Der perfekte Strand zum Baden, Chillen und Schnorcheln ist definitiv der Lipah Beach. Er besteht aus hellem Sand und ist optimal zum Schnorcheln geeignet. Ein wunderschönes Korallenriff, viele bunte Fische und Seesterne warten dort darauf, entdeckt zu werden!

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Japanese Shipwreck:

Das Japanese Shipwreck in Banyuning ist der Schnorchelspot in Amed schlechthin! Ein gesunkenes Schiffswrack, welches von vielen Korallen und bunten Fischen besiedelt wird, ist dort die Hauptattraktion! Vor Ort ist zudem eine Tauchschule vertreten und auch ein paar Händler, die Schnorchel und Taucherbrillen für kleines Geld anbieten, sind anzutreffen… Das Wrack liegt nur circa 20 Meter vom Ufer entfernt und kann somit super einfach beschnorchelt werden. Leider gibt es dort keinen richtigen Strand, sondern nur ein paar größere Steine, wo man seine Kleidung ablegen kann.

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Strand bei den „Stairways to Heaven Bungalows“:

Dieser Strand, dessen Name ich leider nicht heraus finden konnte, ist einer der schönsten Strände die ich auf Bali gesehen habe! Der Sand wechselt von dunkel, zu hell, das Wasser ist kristallklar und wundervoll zum Baden. Schnorcheln kann man dort übrigens auch prima. Ich vermute, dass es der Hotelstrand von den „Stairways to Heaven Bungalows“ ist, jedoch muss man wohl kein Hotelgast sein, um sich dort aufhalten zu dürfen. (Stand April´17)

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Unternehmungstipp´s:

Das Hinterland entdecken!

Wenn man die Küstenstraße in Amed verlässt und ein wenig in die Berge hoch fährt, offenbart sich eine wunderschöne und idyllische Berglandschaft. Bis auf ein paar Einheimische, verirrt sich wohl kaum einer an dieses friedliche Örtchen… So kann man die Reisfelder und die tolle Landschaft für sich allein genießen!

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Tempel besichtigen!

1.) Der Wassertempel „Tirta Gangga“ hat sich circa 15 Km südwestlich von Amed angesiedelt und bietet einige botanische Highlights. Auf dem Gelände des Tempels, verteilen sich mehrere Pools mit balinesischen Statuen, umsäumt von wunderschönen Gärten mit vielen Blüten und Blümchen. In zwei der Pools, ist gegen eine kleine Gebühr, sogar das Baden gestattet.

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2.) Der Nationaltempel „Pura Lempuyang“ am Fuße des wunderschönen Mount Agungs ist ein weiteres Ausflugsziel, welches man auf keinen Fall in Amed verpassen sollte. Er umfasst mehrere Tempel, die teilweise nur über steile Stufen und etwas Zeitaufwand (2-3 Stunden) zu erreichen sind. Des Weiteren finden in den Tempeln regelmässige Zeremonien statt, denn er zählt zu einem der sechs wichtigsten und heiligsten Tempeln auf Bali!

Stand Up Paddling

Dafür bietet sich der Strandabschnitt um Jemeluk am besten an. Mein Freund und ich haben Stand Up Paddling in Amed zum ersten Mal ausprobiert und waren direkt begeisert! Für umgerechnet circa 3, 50 EUR konnten wir 1 Stunde auf dem schönen, seichten Meer umher schippern und die wahnsinnig tolle Aussicht auf den Mont Agung genießen!

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Vulkantour

Auf Bali gibt es zwei aktive Vulkane: Den Mount Batur mit einer Höhe von 1717 Metern und den Mount Agung mit einer Höhe von 3142 Metern, die sich beide optimal für eine Sonnenaufgangs-Tour anbieten. Diese kann man direkt in Amed oder auch in anderen Orten auf Bali (z.b Ubud) buchen. Man wird in der Regel, nachts zwischen 23.00-0.00 Uhr von seinem Hotel / Home Stay abgeholt und zum Treffpunkt gebracht, wo das Trekking startet. Anschließend wird man mit einer Stirnlampe und einem Wanderstock ausgestattet und los geht es auch schon. Oben angekommen ist meist noch ein Frühstück in Form von Sandwiches, Tee oder Kaffee und Eiern inklusive. Ganz wichtig hierbei: Richtige Wanderschuhe, ausreichend Wasser (pro Person 1-2 Flaschen), Snacks und warme Kleidung einpacken!

Der Mount Batur ist mit Abstand der beliebtere und angenehmere Vulkan für eine Besteigung zum Sonnenaufgang. 2 Stunden dauert ein Trekking bis zum Kraterrand, welches für trainierte Leute ohne Probleme zu schaffen ist!

Das Trekking zum Mount Agung, mit einer Dauer von 4,5 Stunden bis zum Gipfel, ist hingegen wirklich nur sehr trainierten Leuten zu empfehlen! Wir haben das Trekking zum Mount Agung gemacht und ich war danach wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen! Ich kann im Nachhinein sagen, dass es das anstrengendste war, was ich jemals in meinem Leben gemacht habe 🙂 und auch mein Freund der jeden Tag beruflich mit Sport zu tun hat, kam an seine Grenzen…

Wir haben für unser Trekking zum Mount Agung inklusive Transport von Amed (Hin- und Zurück), Stirnlampe, Wanderstöcken, Frühstück und persönlichen Guide (oftmals wird so ein Trekking auch in einer größeren Gruppe angeboten) 1.100.000 IDR (circa 73 EUR) für 2 Personen bezahlt. Pro Person also circa 36 EUR, was wirklich ein super Preis war!

Unsere Entscheidung den Mount Agung zu besteigen, ist eigentlich erst in Amed gefallen. Da wir ihn dort stets vor der Nase hatten und er uns irgendwie magisch angezogen hat 🙂 Agung bedeutet übrigens „groß“ und gilt bei den Balinesen als äußerst heilig…

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Hier ein kleiner Bericht zu unserem Trekking zum Mount Agung:

Unser Trekking zum Mount Agung startete um 1:00 Uhr nachts von der Mitte des Vulkans an einer Tempelanlage. Dort trafen wir auch das erste Mal auf unseren Guide, der uns mit Stirnlampen, Wanderstöcken und positiver Energie begrüßte. Die erste Strecke, wanderten wir auf einem relativ normalem Wanderpfad entlang, ohne große Stolperfallen. Danach ging es durch einen Wald bzw. Dschungel, durch glitschige und rutschige Pfade, die immer enger und steiler wurden. Um 3:00 nachts kam uns ein französisches Paar entgegen, welches nach 1 1/2 Stunden Wandertortur aufgegeben hatte. Unser Guide erzähle uns, dass wir heute Nacht, nun die einzigen auf dem Vulkan seien. Ich bin ehrlich gesagt, kein sehr ehrgeiziger Mensch, wenn es um sportliche Leistungen geht und hatte noch nie Spaß an sportlichen Herausforderungen… Aber in diesem Moment, in dieser Nacht, entwickelte ich unwahrscheinliche Kräfte. Ich dachte ein paar mal daran aufzugeben, auch mein Freund machte sich große Sorgen um mich, da er wusste wie unsportlich ich war. Doch ich war darauf erpicht, es zu schaffen und den Sonnenaufgang von da oben zu sehen! Nach 2 Stunden Marsch schmerzte jeder Meter und jede Stunde verging wie eine Ewigkeit… Die Geräusche mitten in dieser dunklen Nacht waren beängstigend, sahen wir doch nichts, außer einem kleinen Abschnitt vor uns, der von den Stirnlampen angestrahlt wurde… Es folgte ein endlos, langer und steiler Weg der immer steiniger wurde. Irgendwann fanden wir uns in einer Kletterpartie an einer großen Felsenlandschaft wieder. Wir kletterten nun ungeschützt an Felsen hoch und ich hatte zum ersten Mal so richtige Angst, dass ich aus diesem Trip nicht mehr lebend herauskomme 🙂 Wir kletterten immer höher und höher und irgendwann sahen wir die vielen Lichter, die uns von unten anstrahlten. Die Luft wurde immer dünner und meine Beine immer schwerer. Irgendwann konnte ich nicht mehr daran denken, wie kaputt und geschafft ich war und funktionierte einfach nur noch… Ich setzte einen Fuß vor den anderen, immer den Gipfel und den Sonnenaufgang vor Augen… Die letzte Stunde war dann die schlimmste und schönste zu gleich. Wir hatten das Lavagestein erreicht und nun ging es noch steiler und noch steiniger als zuvor nach oben. Die Sonne ging langsam auf und wir sahen wie weit nach oben wir es bereits geschafft hatten. Doch es war immer noch nicht hoch genug und unser Guide sagte mehrmals, nur noch 45 Minuten, nur noch 30 Minuten… Obwohl wir den Gipfel schon sehen konnten und er doch schon so nah schien, waren wir noch nicht am Ziel. Wir bissen die Zähne zusammen und wanderten weiter… Nach 4 1/2 Stunden erreichten wir dann völlig fertig aber überglücklich die Spitze des Mount Agungs und sahen die Sonne über den Wolken aufgehen. Diesen Moment, werde ich wohl niemals in meinem Leben vergessen… Wir blieben 45 Minuten oben, knipsten einige Fotos, fielen uns völlig fertig in die Arme und genossen einfach nur dieses unbeschreibliche Panorama! Dann ging es wieder nach unten und der Weg abwärts stellte sich als noch viel, viel schlimmer und anstrengender heraus als der nach oben… Trotzdem, bereuten wir keine Sekunde und werden dieses besondere Erlebnis für immer in unserem Herzen behalten!

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…manche Momente sollte man konservieren können ❤

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Unterkünfte:

Amed Sunset Beach:

Dieses Hotel befindet sich direkt am Strand vom Jemeluk und bietet von den oberen Zimmern aus, einen fantastischen Blick auf das Meer. Die Zimmer sind modern, geschmackvoll und gemütlich eingerichtet. Auch hier wieder mit tollen balinesischen Möbeln aus Echtholz! Zu den weiteren Annehmlichkeiten des Hotels gehört ein Pool und ein schönes Restaurant inklusive Meerblick. Die Mitarbeiter vom Sunset Beach waren alle super lieb und zuvorkommend. Wir waren sehr traurig, nur eine Nacht dort verbringen zu können!

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Tudes Homestay:

Unsere zweite Unterkunft, das Tudes Home Stay, hat uns mindestens genauso gut gefallen wie das Amed Sunset Beach! Es wird von dem super lieben Besitzer Kadek geführt. Der alleinerziehender Vater von 2 Söhnen betreibt das Home Stay mit Leib und Seele! Die Zimmer sind schlicht, mit balinesischen Möbeln eingerichtet und mit einem kleinen Kühlschrank ausgestattet (super praktisch). Unser „Deluxe Zimmer“ befand sich in der oberen Etage und bot eine wunderschöne Aussicht auf das Meer und den Mount Agung. Wir konnten sogar vom Bett aus, das Meeresrauschen hören. Ich kann dieses Home Stay zu 100 % Weiterempfehlen!

Tipp: Auf jeden Fall das „Deluxe Zimmer“ buchen!

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Zimmeraussicht

Über folgenden Link bekommt ihr von Booking 15 EUR zu eurer nächsten Reise geschenkt: https://www.booking.com/s/11_6/2a78bdc2*

Ich hoffe euch hat mein Blogpost über Amed gefallen und wie immer freue ich mich über Kommentare und Feedback von euch!

 

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. albertegger sagt:

    Nette Geschichte, die Lust auf einen Besuch macht

    Gefällt mir

    1. Karo.del.mar sagt:

      Hallo Albert,
      vielen lieben Dank, freut mich, dass Dir mein Bericht gefallen hat
      Herzliche Grüße!

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  2. Hella Binder sagt:

    Sehr schöner Bericht.
    Und endlich mal ein ehrlicher Bericht über den Agung.
    Übrigens Agung heißt allein groß. Großer Berg wäre Gunung (Berg) Agung.

    Gefällt 1 Person

    1. Karo.del.mar sagt:

      Hallo Hella,
      lieben Dank für das Kompliment! Oh dass werde ich direkt korrigieren 🙂
      Herzliche Grüße!

      Gefällt mir

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