Peru ist das drittgrößte Land Südamerikas und ein absolutes Traumziel für Abenteurer! Zwischen Pazifikküste, Amazonasgebiet, endlosen Wüstenlandschaften und den gewaltigen Anden bietet das Land eine unglaubliche Vielfalt. Kaum ein anderes Reiseziel vereint so viele Naturwunder und kulturelle Highlights wie Peru.

In diesem Blogpost zeige ich dir eine perfekte Peru Rundreise in 3 Wochen, stelle dir die schönsten Peru Sehenswürdigkeiten vor und gebe dir hilfreiche Tipps zu Route, Kosten, Reisezeit und Planung.
Peru Rundreise: Allgemeine Infos
Anreise nach Peru
Die meisten internationalen Flüge nach Peru landen in Lima, der Hauptstadt an der Pazifikküste. Die Flugdauer von Deutschland liegt je nach Verbindung bei ca. 13–16 Stunden mit mindestens einem Zwischenstopp.
Einreise & Visum
Für die Einreise nach Peru benötigst du als deutscher Staatsbürger kein Visum, solange der Aufenthalt zu touristischen Zwecken 90 Tage nicht überschreitet. Bei der Einreise erhältst du in der Regel automatisch eine Aufenthaltsgenehmigung. Wichtig ist, dass dein Reisepass bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Eine Gelbfieberimpfung ist auch erforderlich, wenn du aus einem Risikogebiet einreist oder planst, ins Amazonasgebiet zu reisen.
Währung & Kosten in Peru
Die offizielle Währung in Peru ist der Peruanische Sol (PEN). Peru ist im Vergleich zu Europa ein recht günstiges Reiseland!
Typische Preise in Peru
- Doppelzimmer (Mittelklasse): ab 30 € – 60 € pro Nacht
- Streetfood (z. B. Empanadas oder Lomo Saltado to go): ca. 2 € – 5 €
- Bier im Supermarkt (z. B. Cristal): ca. 1 € – 2 €
- Abendessen im Restaurant: ab 8 € – 15 € pro Person
Beste Reisezeit für Peru
Die beste Reisezeit hängt stark von deiner Route ab, da Peru verschiedene Klimazonen hat. Für eine klassische Peru Rundreise in 3 Wochen gilt der Mai – September als beste Reisezeit, da es dann trocken ist – ideal für die Anden & Machu Picchu. Von Dezember – März ist Regenzeit in den Anden, daher empfehle ich dir diese Monate auszulassen.
| Region | Beste Reisezeit | Temperatur |
| Küste (Lima, Paracas) | Dez – Apr | 25–30 °C |
| Anden (Cusco, Machu Picchu) | Mai – Sep | 15–25 °C |
| Amazonas (Iquitos) | Mai – Okt | 25–30 °C |
| Altiplano (Titicacasee) | Mai – Sep | 10–18 °C |
Fortbewegung in Peru
Busfahren in Peru
Die Fortbewegung in Peru ist ein wichtiger Bestandteil deiner Reiseplanung. Als Individualreisender bereist du Peru am besten mit dem Bus, genau wie die Einheimischen! Mit einer Fläche von rund 1,28 Millionen km² (ca. 3,5-mal so groß wie Deutschland) sind die Entfernungen zwischen den Peru Sehenswürdigkeiten oft sehr groß. Busreisen sind nicht nur sehr preiswert, sondern sparen teilweise auch eine Übernachtung und wertvolle Reisezeit. Die Busse in Peru sind in der Regel komfortabel und gut ausgestattet, häufig mit breiten Sitzen, viel Beinfreiheit sowie Snacks und Getränken an Bord. Trotzdem ist ein Nachtbus nicht für jeden geeignet – vor allem, wenn du einen leichten Schlaf hast! Zu den zuverlässigsten Busunternehmen gehören neben Peru Hop vor allem Cruz del Sur. Die Busse sind pünktlich, sicher und bieten einen guten Standard. Während unserer Peru Rundreise in 3 Wochen haben wir unsere Tickets entweder direkt vor Ort oder über Busbud gebucht.
Innlandsflüge
Falls du Wert auf mehr Komfort legst, kannst du alternativ auch Inlandsflüge nutzen. Wir sind zum Beispiel von Cusco nach Lima geflogen. Der Flug hat nur etwa 1,5 Stunden gedauert, während die Busfahrt bis zu 20 Stunden in Anspruch genommen hätte. Gerade bei größeren Distanzen macht Fliegen in Peru absolut Sinn. Typische Strecken, die sich gut fliegen lassen, sind: Lima – Cusco, Lima – Arequipa und Cusco – Arequipa. Preislich kannst du, je nach Buchungszeitpunkt, mit ca. 55–120 € pro Strecke rechnen. In der Hochsaison und Last Minute können die Flüge allerdings auch deutlich teurer werden. Wir haben für unsere Flüge im Schnitt 90 € pro Person bezahlt, inklusive Gepäck.
Höhenkrankheit in Peru
Ich hatte großen Respekt vor der Höhe in den Anden. Etwa 30 % der Peru-Reisenden bekommen Höhenkrankheit – wir hatten nur leichte Kopfschmerzen. Wichtig ist, genug Zeit zur Akklimatisierung einzuplanen und viel zu trinken (ca. 4–6 Liter täglich). Coca-Tee hat uns persönlich besonders geholfen! Wir tranken etwa 1,5 Liter pro Tag und kauten auf Wanderungen Cocablätter. Beides gibt es z. B. in Cusco und Huaraz fast überall. Außerdem empfiehlt sich kohlenhydratreiche Ernährung, da sie weniger Sauerstoff benötigt als Fett oder Eiweiß.
Peru Rundreise Route für 3 Wochen
Unsere Peru Rundreise in 3 Wochen führte uns einmal quer durchs Land – von der Hauptstadt Lima über die Küstenregionen Paracas und Huacachina bis in die Anden rund um Cusco, Machu Picchu und Huaraz. Um die Reise so entspannt wie möglich zu gestalten, haben wir uns bewusst für eine Nord-Süd-Route entschieden, ohne lange Umwege oder Zickzack-Strecken. Auf unserer Peru Route solltest du für eine 3-wöchige Route 2x das Flugzeug nutzen. Einmal von Arequipa nach Cusco und dann nochmal von Cusco nach Huaraz. Die lange Strecke von Huacachina nach Arequipa kannst du hingegen im Nachtbus zurücklegen.
Tipp: Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du noch den Titicacasee mitnehmen. Wobei dieser auf der Seite von Bolivien viel schöner ist!
Als Reiseroute in Peru für 3 Wochen hat sich diese Route für uns als besonders sinnvoll erwiesen:
✓ Tag 1–2: Lima
✓ Tag 3-4: Paracas
✓ Tag 5-6: Huacachina
✓ Tag 7–8: Arequipa
✓ Tag 9–13: Cusco & Umgebung
✓ Tag 14-15: Machu Picchu
✓ Tag 16–19: Huaraz
✓ Tag 20–21: Lima
Peru Sehenswürdigkeiten: Stopps im Detail
Lima
Lima ist die Hauptstadt von Peru und damit meist dein erster Ankunftspunkt. Je nachdem, wie erschöpft du nach dem Flug bist, kannst du die Stadt direkt ein wenig erkunden oder dir erstmal Zeit zum Ankommen nehmen.
Auch wenn Lima nicht unbedingt für seine Schönheit bekannt ist, gibt es dennoch einige Orte, die sich definitiv lohnen. Besonders empfehlenswert sind die Stadtteile Barranco und Miraflores mit seiner Küstenlage sowie der Aussichtspunkt am Cerro San Cristóbal. Ebenfalls sehenswert sind die historische Plaza de Armas und das beeindruckende Convento de San Francisco mit seinen Katakomben.
Sehenswürdigkeiten in Lima
✓ Stadtteile Barranco und Miraflores
✓ Aussichtspunkt am Cerro San Cristóbal
✓ Plaza de Armas
✓ Convento de San Francisco
Unterkunftstipp in Lima: In Lima kann ich dir das Tierra Viva Miraflores Mendiburu zum Übernachten wärmstens empfehlen. Das Hotel überzeugt mit modernen, komfortablen Zimmern, einem sehr guten Frühstück und besonders freundlichem Personal. Außerdem liegt es nur wenige Schritte von der Promenade im Stadtteil Miraflores entfernt. Bei Interesse kannst du die Unterkunft HIER über Booking buchen.
Paracas
Der Küstenstreifen Paracas ist das älteste Naturschutzgebiet von Peru und beherbergt eine Menge toller Pflanzen- und Tierarten. Wir haben dort mit einer geführten Bootstour zur Islas Ballestas unter anderem Flamingos, Delfine, Humboldt-Pinguine, Pelikane und Robben gesehen.


Die Islas Ballestas werden auch gerne als die „Galapagos für Arme“ bezeichnet. Zum einen ist die Anreise viel günstiger und zudem sieht man leider nicht so viele Tiere, wie auf den Galapagos Inseln, daher der Spitzname. Ein Besuch lohnt sich dennoch und sollte auf deiner Reise durch Peru nicht fehlen! Für die Bootstour + einer Bustour durch den Park an Land inkl. Eintrittspreise haben wir 67 S (ca. 13,90 €) p.P. bezahlt.
Highlights in Lima
✓ Bootstour zur Islas Ballestas
✓ Bustour durch Naturschutzgebiet
✓ Playa Roja & Playa Mina Pisco
Huacachina
Huacachina, eine kleine, natürliche Oase in der Wüste, darf auf deiner Peru Rundreise in 3 Wochen auch nicht fehlen! Der Name bedeutet übersetzt „die weinende Frau“, denn der Legende nach soll die Lagune aus den Tränen einer Frau mit grünen Augen entstanden sein, die um ihren verstorbenen Mann trauerte.

Ein augenscheinlich traumhafter Ort, der mittlerweile jedoch ein bekannter Touristen-Hotspot ist. Dennoch haben wir uns von den vielen Menschenmassen nicht stören lassen, denn die Aussicht von hoch oben zum Sonnenuntergang war einfach unbeschreiblich schön!

Da der Ort Huacachina wie erwähnt etwas überlaufen ist, empfehle ich dir zur Übernachtung den naheliegenden Ort Ica, der sich nur eine kurze Taxi Fahrt von Huacachina entfernt befindet und viel authentischer ist. Rundum Ica befinden sich auch die ältesten Weingüter von Peru, welche auch einen Besuch wert sind.
Must-do in Huacachina
✓ Oase besuchen
✓ Sonnenuntergang von den Dünen
✓ Sandboarding
✓ Weingüter besuchen
Unterkunftstipp in Ica: Die Villa Oasis überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, dazu gibt es ein super Frühstück und ein freundliches, hilfsbereites Personal. Gegenüber befindet sich eine große Shopping-Mall mit Supermarkt, und Huacachina erreichst du in nur etwa 10 Minuten mit dem Taxi. Bei Interesse kannst du die Unterkunft HIER über Booking buchen.
Arequipa
Arequipa, die „weiße Stadt“, hat uns mit ihrem historischen Zentrum und den wunderschönen kolonialen Häusern sofort begeistert und gehört für mich ganz klar in die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Peru. Hier kannst du nicht nur entspannen, sondern auch fantastisch essen, das Gastronomieangebot ist unglaublich gut! Unser persönliches Highlight war das preiswerte, vegane Restaurant PRANA.

Der Plaza de Armas war außerdem mein Lieblingsplatz in Arequipa. Ein perfekter Ort, um in der Sonne zu sitzen und das bunte Treiben zu beobachten! Das ehemalige Kloster Santa Catalina ist auch ein sehr beliebter Sightseeing Spot in Arequipa. Viele Reisende kommen jedoch nach Arequipa, um einen Ausflug zum Colca Canyon zu unternehmen. Da wir frisch aus den USA kamen und dort einige Canyon besucht hatten, haben wir jedoch auf diese Tour verzichtet. Ansonsten haben wir es ziemlich ruhig angehen lassen, da es unsere erste Stadt in den Anden war. Stichpunkt Höhenkrankheit. Wir wollten erstmal schauen, wie unser Körper so mit der Höhe klarkommt und ihm nicht zu viel zumuten.
Highlights in Arequipa
✓ Kloster Santa Catalina
✓ Plaza de Armas
✓ Ausflug zum Colca Canyon
Unterkunftstipp in Ica: Das Chikan Hoteles überzeugt mit sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmern und einem guten Frühstück. Besonders schön ist die Terrasse mit Blick über die Stadt und die Vulkane rund um Arequipa. Dank der guten Lage bist du in wenigen Minuten an der zentralen Plaza de Armas. Bei Interesse kannst du die Unterkunft HIER über Booking buchen.
Cusco
Cusco, das ehemalige Inka-Reich, ist heute eine der bekanntesten Städte in ganz Peru. Wir haben unsere Zeit in Cusco sehr genossen und von dort aus einige tolle Tagestouren gestartet! In Cusco darfst du dir auf keinen Fall die vielen Aussichtspunkte entgehen lassen. Tolle Aussichtspunkte findest du an der Cristo Blanco Statue, dem Areal Q’enqo Chico und vom San Blas Mirador der sich im charmanten Stadtteil San Blas befindet, meinem absoluten Lieblingsviertel in Cusco!

In San Blas gibt’s außerdem eine Menge Künstler, enge Gassen, Cafés und die besten Lokale, wenn’s um’s Essen geht. Beispielsweise befindet sich dort das Restaurant Greenpoint, in welchem du schick vegan essen gehen kannst, oder der Burger Laden Chakruna, in welchem es leckere vegane Burgervariationen gibt. In der Markthalle in San Blas kannst du außerdem bei Govinda Lila super günstiges veganes Menü del Dia essen. Lila ist eine super liebe ältere Dame, die zusammen mit ihrem Sohn die kleine Garküche betreibt. In Cusco lohnt sich auch eine Wanderung zum Mondtempel Templo de la Luna, wo eine spektakuläre Landschaft auf dich wartet und du mitunter mystische Zeremonien miterleben kannst. Vom Stadtteil San Blas aus wanderst du circa 1h bis zu den Ruinen.
Von Cusco aus erreichst du direkt mehrere meiner Top 10 Peru-Sehenswürdigkeiten! Folgende Spots erreichst du via Tour ab Cusco: Rainbow Mountains, Salt Mines von Maras, Moray und auch auch Machu Picchu.
Highlights in Cusco & Umgebung
✓ Aussichtspunkte in San Blas
✓ Mondtempel Templo de la Luna
✓ Tour zu Salt Mines
✓ Tour zu Machu Picchu
Unterkunftstipp in Cusco: Die Casa Agustina bietet schöne, gemütliche Zimmer in zentraler Lage, das Stadtzentrum von Cusco ist schnell fußläufig erreichbar. Besonders hervorzuheben ist auch die tolle Dachterrasse mit tollem Blick über die Stadt. Die Unterkunft ist sauber, familiengeführt und überzeugt zudem mit einem guten Frühstück. Bei Interesse kannst du die Unterkunft HIER über Booking buchen.
Rainbow Mountains
Die Rainbow Mountains (spanisch Montana de Colores) in der Nähe von Cusco sind mit ihren 5200 Metern Höhe mehr als halb so hoch wie der Mount Everest. Früher waren die Berge nur bei Einheimischen und Bergsteigern bekannt. Heute sind sie eins der beliebtesten Ausflugsziele für Indiviualreisende und gehören für mich ganz klar in die Peru Sehenswürdigkeiten Top 10! Das wunderschöne Farbenspiel ist einzigartig und für die Einheimischen gelten die Berge als heilig.

Der Grund für die farbenfrohe Färbung ist auf eine mineralogische Zusammensetzung zurückzuführen. Die Rot- und Ockertöne stammen von Eisenoxiden, die Gelb- und Grüntöne von Schwefel und Eisenmagnesiumsulfaten, und die Brauntöne von Kupfer- und Eisenoxiden.


Die Wanderung zu den Rainbow Mountains unternimmst du am besten mit einer geführten Tour, die du direkt in Cusco vor Ort buchst. Wir haben für unsere Tour inklusive Transfer, Guide, Eintrittspreis, Frühstück und Mittagessen 90 S (ca. 18,50 €) p.P bezahlt. Die Wanderung nach oben dauert circa 1,5 – 2 h, je nachdem wie du mit der weniger werdenden Sauerstoffzufuhr zurechtkommst. Die Rainbow Mountains gehören für mich zu den top Peru Sehenswürdigkeiten!
Salinas de Maras
Die Salzminen von Maras, auch das „Gold der Inkas“ genannt, befinden sich nur eine Autostunde von Cusco entfernt. Zu Inkazeiten war die Stadt Maras von hoher Bedeutung, da sie Salz für das gesamte Reich lieferte. Nun versorgen die Anwohner von Maras weiterhin die circa 4500 Becken.


Zum Glück ist es Touristen mittlerweile untersagt, in den Salzminen herumzulaufen. Der Anblick von den Aussichtspunkten ist nämlich viel schöner und die Salzminen werden dadurch nicht mehr verschmutzt! Wir haben die Salinas de Maras mit einer Tagestour von Cusco aus besucht. Die Tour zu den Salzminen wird aktuell nur in Kombination mit der Sehenswürdigkeit Moray angeboten. Kosten: 115 S (ca. 23,70 €) für Transfer, Guide, Eintrittsgeld für Salzminen und Moray p.P.
Machu Picchu
Die größte Sehenswürdigkeit im Land ist zweifelsohne das Weltwunder Machu Picchu. Die berühmte Inka-Stadt befindet sich inmitten der Anden und bietet beeindruckende Aussichten ins sogenannte Urubaba-Tal. Auf circa 2350 Metern Höhe hast du die Möglichkeit, die einstige Stadt der Inkas zu besichtigen und dir auf verschiedenen Ebenen die Füße zu vertreten. Plane deinen Ausflug nach Machu Picchu frühzeitig, denn die Eintrittskarten sind schnell vergriffen und die guten und preiswerten Hotels im kleinen Ort Aquas Calientes schnell ausgebucht!

Huaraz
Huaraz, die Hauptstadt der Region Ancash, liegt auf 3.000 Metern zwischen der Cordillera Negra und der Cordillera Blanca – nach dem Himalaya die zweithöchste Bergkette der Welt! Direkt am Rand des Huascarán-Nationalparks ist die Stadt ein echtes Paradies für Wanderer, Mountainbiker und Bergsteiger. Wir haben in Huaraz unter anderem die Laguna Paron und die Laguna 69 Wanderung unternommen.
Laguna Paron
Die Laguna Paron befindet sich auf 4200 Metern Höhe, mitten in den Anden von Peru im Nationalparks Huascarán. Die wunderschöne Lagune ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Peru! Wir haben die Laguna Paron, wie auch die Laguna 69 von Huaraz aus besucht. Schon die Anfahrt zur Laguna Paron ist ein absolutes Erlebnis, wenn sie mir auch etwas auf den Magen geschlagen hat. Reisetabletten sind auf jeden Fall immer eine gute Begleitung in Peru 🙂 Die Laguna ist umgeben von schneebedeckten Berggipfeln und in Kombination mit der blauen Farbe gleicht der Anblick wirklich einem Postkartenidyll.


Die hellblaue Farbe entsteht durch einen erhöhten Kalkanteil im Wasser. Schau dir die Lagune unbedingt auch vom Aussichtspunkt an. Der Aufstieg dauert nur circa 30 Minuten und ist nicht wirklich anstrengend. Einer der Berge, die du vom Aussichtspunkt aus siehst ist der bekannte Berg „Artesonraju“, welcher als Vorlage für das Logo der Paramount Pictures verwendet wurde. Die Laguna Paron erreichst du am besten mit einem Touranbieter (Tagesausflug). Kosten: 55 S (ca. 11,30 €) p.P.
Laguna 69
Die Laguna 69 liegt im Nationalpark Parque Nacional Huascarán und ist zweifelsohne einer der schönsten Orte, die ich jemals gesehen habe. Daher steht außer Frage, dass sie es in meine Top 10 Peru-Sehenswürdigkeiten geschafft hat! Um die wunderschöne Laguna 69 zu erreichen, steht dir eine anstrengende Wanderung bevor. Die Wanderung bietet dir eine landschaftliche Vielfalt aus Wasserfällen, Gletschern und wunderschönem Bergpanorama, sodass die Anstrengung sich wirklich mit jedem Schritt lohnt!


Du startest auf 3900 Höhenmetern und wanderst kontinuierlich bergauf, bis du auf 4680 Höhenmetern dein Ziel erreicht hast. An der Laguna 69 angekommen, wird dich die Schönheit dieses Ortes einfach nur überwältigen. Für die gesamte Wanderung haben wir ca. 7h benötigt. Der Preis für die Tagestour von Huaraz aus liegt bei 80 S (ca. 16,50 €) für Transfer, Guide und Eintrittspreis.
Highlights in Huaraz
✓ Tour & Wanderung zur Laguna Paron
✓ Tour & Wanderung zur Laguna 69
Unterkunftstipp in Huaraz: Das Golden Killa ist ein kleines, ruhig gelegenes Hotel auf einem Hügel mit fantastischem Blick auf die umliegenden Berge. Den Plaza de Armas im Centro erreichst du in nur wenigen Gehminuten. Die Zimmer sind komfortabel und sauber. Bei Interesse kannst du die Unterkunft HIER über Booking buchen.
Titicacasee
Der Titicacasee ist das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt. Er befindet sich 3812 Meter über dem Meeresspiegel. Hört sich ziemlich spektakulär an, aber ich muss jedoch zugeben, dass der Titicacasee in Peru mich nicht so umgehauen hat, wie erwartet. Zur Erklärung: Der westliche Teil vom Titicacasee befindet sich in Peru und der östliche Teil liegt in Bolivien. Der bolivische Teil des Sees ist um einiges schöner. Unser Ausgangspunkt war Puno in Peru, ein Ort, der nicht unbedingt mit Schönheit glänzt. Jedoch konnten wir dort in das Local Life eintauchen, was wiederum spannend war! In Puno solltest du unbedingt einen Ausflug zu den schwimmenden Uro Inseln machen.

Das Besondere an den Uro Inseln ist, dass sie komplett aus getrockneten Schilf bestehen. Auf den Uros lebt ein indigenes Volk, welches das Schilf alle 20 Tage erneuert, um die Inseln vor dem Untergehen zu bewahren. Die Einwohner leben hauptsächlich vom Fischfang und mittlerweile auch vom Tourismus.

Wir fanden den Einblick in die Lebensweise der Uros sehr spannend, wenn wir auch das Gefühl hatten, dass einige Uros nur noch wegen des lukrativen Tourismus auf den Inseln leben.
Must-do in Puno
✓ Ausflug zu den Uro Inseln
✓ Ausflug nach Bolivien
Q&A: Peru Rundreise 3 Wochen
A: Von Mai bis September, Trockenzeit, weniger Regen und klare Aussichten.
Ja, sehr! Sie sparen Zeit und Übernachtung, besonders für die Strecken Lima → Paracas, Arequipa → Cusco.
Arequipa → Cusco, Cusco → Lima. Frühzeitig buchen, Airlines: LATAM, Viva Air Peru.
A: Ca. 25–40 € pro Tag für Unterkunft, Essen und Transport als Backpacker + Inlandsflüge 60-120 € pro Flug.





Danke für die tollen Eindrücke liebe Karo. Ich möchte schon sooo lange mal nach Südamerika, am allermeisten hat es mir ja Chile angetan, aber dein Bericht und die tollen Fotos machen auch richtig Lust, Peru zu bereisen 🙂
Liebe Grüße
Kerstin
Hi Kerstin!
Freut mich sehr, dass dir mein Blogpost über Peru gefällt 🙂 Chile steht auch ganz weit oben auf meiner Bucket-List! Generell möchte ich noch viel mehr von Südamerika bereisen!
Liebe Grüße
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