Ubud: Unterwegs im Herzen von Bali!

Werbung, unbeauftragt

Ubud, auch „das Herz von Bali“ genannt, befindet sich im Inselinneren und ist seit dem Film „Eat, Pray, Love“ ein Ort den (fast) jeder Reisende in seinem Bali Urlaub mindestens für eine Nacht besucht. Ubud ist bekannt für seine vielen Reisfelder in der Umgebung, die beeindruckenden Wasserfälle, seiner quirlige Innenstadt mit Tempeln, dem Markt und den vielen Kunstgalerien… Ubud hat uns jedoch, auf den ersten Blick etwas erschrocken. Zu viele Touristen, zu viele hippe Restaurants und vor allem viel zu viel Verkehr!

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Wir wussten zwar, dass Ubud mit dem friedlichen Dörfchen aus dem Film Eat, Pray, Love nicht mehr viel gemeinsam hat…dass es jedoch soo überlaufen und hektisch ist, damit hätten wir dann doch nicht gerechnet  🙂 Aber so ist das manchmal mit den Erwartungen. Wir beschlossen trotzdem, dem kleinen Ort eine Chance zu geben! Schließlich lagen 3 Tage vor uns, die wir mit vielen schönen Momenten füllen wollten… UND es ist schließlich nie zu spät, für eine Liebe auf den zweiten Blick, oder was meint ihr? 🙂 Ubud hat nämlich dennoch ein besonderes Flair. Nirgends sonst auf Bali gibt es so viele Maler, Musiker, Tänzer und so viel Kunst & Kultur auf einem Haufen! Ob ich mich doch noch in Ubud verliebt habe, verrate ich euch ganz unten in diesem Blogpost.

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Für alle die demnächst nach Ubud reisen, gibt es im heutigen Blogpost ein paar Erlebnis-Tipps, die ihr definitiv nicht verpassen solltet!

Reisterassen bestaunen!

Die Tegallalang Reisterrassen befinden sich circa 12 Km nördlich von Ubud und zählen zu den bekanntesten Reisterrassen auf Bali und das nicht ohne Grund! Sie sind wirklich wunderschön anzuschauen und bieten tolle Fotomotive. Der Nachteil: Aufgrund ihrer Popularität sind immer sehr viele Touristen dort anzutreffen, mit denen man sich dieses schöne Fleckchen dann teilen muss. Ein Tipp ist auf jeden Fall morgens zum Sonnenaufgang dort zu sein, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, diese wunderschöne Landschaft für sich allein zu haben… Die Jatiluwih Reisterrassen, 40 Km nordwestlich von Ubud, sind mindestens genauso schön und mindestens genauso überlaufen wie die Tegallalang Reisterrassen. Deshalb ist auch dort ein frühes Kommen empfehlenswert. Seit 2012 gehören die Reisterrassen von Bali übrigens zum UNESCO Weltkulturerbe dazu!

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Tegallalang Reisterrassen

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Mir persönlich haben die Reisfelder direkt in Ubud am besten gefallen! Sie befinden sich parallel zur Mainstreet und man trifft dort bis auf ein paar Reisbauern so gut wie niemanden 🙂

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Als wir dort entlang spazierten sprach uns ein Reisbauer an, ob wir nicht Lust auf eine frische Kokosnuss hätten und da sagten wir natürlich nicht nein! So fanden wir uns wieder… auf einer kleinen Bank, inmitten von Reisfeldern, schlürften eine leckere Kokosnuss und plauderten mit dem aufgeschlossenen Reisbauern. Er erzählte uns von seiner Arbeit auf dem Feld, die verschiedenen Arten des Reises, welchen er anbaut. Weißen, Roten und Braunen. Er zeigte uns verschiedene Gewürze wie Zitonengras und frische Minze. Lies uns selbstgemachtes Kokosöl ausprobieren und er berichtete uns, dass er aus den Kokosnussschalen auch Möbel anfertigte. Er sprach mit so einer Leidenschaft und Lebensfreude. Obwohl er sicherlich einen Knochenjob ausübte und täglich mehrere Stunden in praller Hitze auf dem Feld verbrachte, war er glücklich und zufrieden, mit all dem, was er hatte und mit all dem, was er tat! Solche Momente liebe ich am reisen…

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Wasserfälle entdecken!

Oh da gibt es einige auf Bali! Die schönsten in der Nähe von Ubud sind: Der Tegenungan, Nung Nung, Tibumana und der Banyumala Wasserfall. Der Klassiker ist der Tegenungan Wasserfall, welcher definitiv schön anzuschauen ist! Jedoch war er für uns persönlich, durch die vielen Touristen und Verkaufsstände einfach zu unauthentisch… Wir haben in der Nähe vom Dorf Plaga den viel schöneren und unbekannteren Wasserfall Nung Nung gefunden! Der Weg vom Parkplatz runter zum Wasserfall ist relativ anstrengend… Es geht circa 500 Stufen abwärts, jedoch entschädigt der Anblick des Wasserfalls einen sowas von! Ein weiterer bezaubernder Wasserfall in der Nähe von Ubud ist der Tibumana Wasserfall, welchen wir aus Zeitgründen leider nicht mehr besuchen konnten 😦 Der Banyumala Wasserfall ist mit circa 2 Stunden nördlich von Ubud, etwas weiter entfernt als die anderen. Er befindet sich irgendwo im nirgendwo und gilt als Geheimtipp!

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Nung Nung Wasserfall

Den Hidden Canyon besuchen!

Der Beji Guwang Hidden Canyon in Sukawati ist noch nicht all zu überlaufen und ein weiterer echter Geheimtipp! Ich habe in keinem einzigen Reiseführer oder Blog zuvor von diesem Canyon gelesen und war froh, ein paar Tage vor unserer Fahrt nach Ubud, ein wunderschönes Instagram Foto von dort entdeckt zu haben. Nur aus dem Grund haben wir diesen tollen Ort besucht und es absolut nicht bereut. Die Tour vom Eingang bis zum Canyon dauert Hin- und Zurück circa 2 Stunden und ist ohne einen Führer nicht zu schaffen. Man muss an großen Steinen an einem Fluss entlang klettern um überhaupt zum Canyon zu gelangen. Auf dem Weg dorthin gibt es einige brenzlige Stellen, die ohne die Erfahrung eines Führers nicht zu bewältigen wären. Der Eintritt + Führer kosten für 2 Personen gerade mal 160.000 IDR (circa 11 EUR), was wirklich ein Schnäppchen ist, für ein solches Abenteuer 🙂 Wasserschuhe sind auf jeden Fall gute Begleiter bei dieser Tour! Den Führer kann man übrigens direkt vor Ort buchen und somit ist keine vorherige Anmeldung über das Internet nötig.

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Riverrafting mitmachen!

Eine Riverrafting Tour sollte man auf Bali auf keinen Fall versäumen! Es gibt 3 Flüsse, auf denen sich eine solche Tour anbietet:

Melangit Fluss 8 Km lang / 1 1/2 Stunden Rafting
Telaga Waja Fluss 16 Km lang / 3 Stunden Rafting
Ayung Fluss 12 Km lang / 2 Stunden Rafting

Der Melangit Fluss ist der kürzeste Fluss von den dreien und vom Schwierigkeitsgrad eher mittelmässig. Die beliebtesten Touren sind die zum Ayung Fluss bei Ubud und zum Telaga Waja Fluss bei Karang Asmen, da sie etwas aufregender und anspruchsvoller sind. Bei letzterer muss man am Ende sogar mit dem Schlauchbbot von einem kleinen Wasserfall runterspringen. Diese Tour hatten wir übrigens gebucht und waren hellauf begeistert! Ich habe die Tour schon von Deutschland aus über die Website https://bali-river-rafting.com gebucht und für 2 Personen 850.000 IDR (circa 58 EUR) bezahlt. Man kann eine solche Tour aber auch problemlos vor Ort buchen, es gibt zahlreiche Verkaufsstände in Ubud… Im Nachhinein würden wir die Tour wahrscheinlich auch eher spontan buchen. Ich denke, dass man dann noch etwas günstiger davon kommt 😉 Bei der Tour ist übrigens der Hin- und Rücktransport vom Hotel, eine Rafting Ausrüstung, ein Rafting Guide (mit im Boot), wasserbeständige Taschen, Dusche & Handtücher (nach dem Rafting), eine Versicherung und ein indonesisches Mittagessen à la „All-you-Can-Eat“ inklusive!

7 Dinge die man außerdem in Ubud nicht verpassen sollte:

1.) Durch die Innenstadt und die vielen Märkte bummeln.

2.) Nach Gianyar auf den Nachtmarkt fahren.

3.) Einen balinesischen Tanzvorführung anschauen. Zum Beispiel den Legong Tanz!

4.) Den Königspalast besuchen.

5.) In eine der vielen Kunstgalerien gehen!

6.) Den Campuhan Ridge Walk entlang spazieren.

7.) Reisterrassen außerhalb von Ubud entdecken!

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Warung Tipp:

Da wir nur 3 Tage in Ubud verbrachten und wir die Restaurants auf der Mainstreet zu hektisch und touristisch fanden, haben wir eigentlich jeden Abend in ein und dem selben Warung gegessen:-) Nämlich im Warung Gauri in der Sunset Lane. Zum einen befand es sich nur ein paar Meter von unserem Hotel entfernt und bot einfach ultra leckeres balinesisches Essen an und zum anderen hatten wir dabei noch einen fantastischen Ausblick auf ein Reisfeld und das ganze zu unschlagbaren Preisen! Genau aus diesen Gründen möchte ich euch dieses Warung auch gerne weiterempfehlen! Die Besitzer, eine super freundliche und herzliche balinesische Familie ist auch immer für ein Schwätzchen zu haben 🙂

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Unsere Unterkunft:

Gewohnt haben wir im wunderschönen Hotel „The Moksha“ und waren uns im Nachhinein einig, dass das mit Abstand die schönste Unterkunft unserer gesamten Reise war! Das Moksha befindet sich direkt in der Innenstadt, ganz in der Nähe der bekannten Mainstreet und liegt trotzdem in einem super ruhigen, idyllischen Gebiet, inmitten von Reisfeldern ❤ Es bietet großzügige Zimmer mit einem Flachbild Tv, einer kleinen Couch, einem halboffenen Badezimmer (mit Badewanne oder Regendusche, wir hatten sogar beides 🙂 und einer wunderschönen Terrasse mit Garten- oder Poolblick. Die Zimmereinrichtung ist modern, hochwertig und mit Möbeln im balinesischen Stil ausgestattet. Die gesamte Anlage gleicht einer kleinen, grünen Oase und ist super süß & gepflegt angelegt. In der Mitte des wunderschönen Gartens befindet sich außerdem ein kleiner Pool mit ein paar gemütlichen Sonnenliegen, welchen wir besonders abends zu schätzen wussten! In Ubud ist eine Unterkunft mit Pool übrigens sehr empfehlenswert 🙂 Als ein weiteres Highlight empfanden wir das mega freundliche und zuvorkommende Personal und das tolle Frühstück, welches jeden Morgen so wunderschön angerichtet war. Das Moksha lies wirklich keine Wünsche offen und ich hoffe sehr, irgendwann nochmal dorthin zurück kehren zu dürfen! Deshalb auch hier wieder eine dicke Weiterempfehlung von mir! Bei Interesse findet ihr das Hotel bei Booking!

Über folgenden Link bekommt ihr von Booking 15 EUR zu eurer nächsten Reise geschenkt! https://www.booking.com/s/11_6/2a78bdc2*

Preis: Ab 50 EUR pro Nacht

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Unsere kleine Oase

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Terrasse mit Wohlfühlfaktor
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Frühstück mit Blick auf den Pool

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Zur Frage vom Anfang des Blogpost… Gab es eine Liebe auf den zweiten Blick? Oh ja, aber sowas von 🙂 An unserem letzten Tag in Ubud waren wir so super traurig, Abschied nehmen zu müssen! Ubud hat uns dann doch noch bekommen und wir hätten gerne noch 2-3 Tage länger dort verbracht! Es gab einfach noch so viel schönes was wir noch gerne mitgenommen hätten aber zeitlich nicht mehr geschafft haben! Beispielsweise eine Yoga Stunde oder uns in einem der vielen Massage-Studios massieren zu lassen, weitere Wasserfälle und Tempel besuchen… Außerdem endete das besonders heilige Fest Galungan – Kuningan am Tag unserer Abreise. In der Galungan und Kuningan Zeit finden große Tempelfeste zu Ehren Gottes und der Ahnen statt. Für die Balinesen symbolisieren Galungan und Kuningan den Sieg des Guten über das Böse… Das Fest ist für die Balinesen ein riesiges Highlight und endet immer mit einer großen Fete, welche wir gerne noch miterlebt hätten!

Leider ging es für uns an diesem Tag schon weiter nach Gili Air, wo wir uns irgendwie nicht so sehr wohl gefühlt haben.. Aber dazu mehr im nächsten Blogpost 😉

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Aufgrund des Galungan-Kuningan Festes sind die Straßen und Häuser festlich geschmückt

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Ubud Guide gefallen! Falls ihr auch schon einmal in Ubud wart, verratet mir doch wie euer erster Eindruck war und ob es auch noch einen zweiten gab 😉?

 

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. fgth sagt:

    Hallo
    Danke für die fielen schönen Berichte.
    Ich habe mal eine Frage: in den meisten Travel Blogs
    wird immer geschrieben das überall zufiele Touristen sind.
    Das Man alleine mit den Lokals sein möchte und um dann in Ihr leben
    Einblick zubekommen. Ist es nicht Dekadent? das wir mit unserem Geld
    meinen das alles uns erkaufen zu können?
    Bist du nicht auch nur ein Tourist?
    Hast du schon einmal mit einem Einheimischen über die Probleme
    Müll, Drogen usw. gesprochen? Sehe das bitte als kleinen Denkanstoß.

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    1. Karo.del.mar sagt:

      Hallo fgth,
      natürlich habe ich schon einmal mit Einheimischen über die Probleme in ihrem Land gesprochen. Ich bin ein neugieriger Mensch und jederzeit interessiert an den Menschen und ihren Lebensumständen, die leider nicht immer schön sind…Aber das ist auch der Grund warum ich reise, um verschiedenste Kulturen und Mentalitäten kennenzulernen… Ich verstehe jedoch nicht, was du damit meinst, dass es dekadent sei? Viele Locals freuen sich doch, wenn man sie nicht nur anstarrt und Fotos von ihnen schießt, sondern sich stattdessen für sie interessiert und etwas von ihrem Leben erfahren möchte… Selbstverständlich bin ich auch ein Tourist, trotzdem muss ich doch nicht in stark überlaufenen Touristenhochburgen unterwegs sein, oder? Entschuldige bitte, aber was genau ist verwerflich daran? LG

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  2. Wow wonderlust hoch 3!!! 🙂

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    1. Karo.del.mar sagt:

      Hallo Maria,
      freut mich, dass du den Weg auf meinem Blog gefunden hast 🙂 GRACIAS!
      Herzliche Grüße!

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  3. Zypresse sagt:

    Der Film Eat, Pray, Love hat mich rund um die hektische Piazza Navona in Rom geführt – in ein römisches Viertel, kleinstädtisch, mit kleinen Läden, Handwerksbetrieben und schwatzenden Bewohnern. Damit hatten wir dort überhaupt nicht gerechnet.

    Ähnlich ging es ja wohl Euch mit Ubud – auf den ersten Blick überlaufen und hektisch und am Schluss hat es Euch dann doch in den Bann gezogen. Schön, wenn so etwas passiert, oder?

    Gefällt 1 Person

    1. Karo del mar sagt:

      Hallo Zypresse,
      ja genau so war es 🙂 Nach Rom muss ich auch irgendwann einmal… Es gibt immer einen zweiten Eindruck, meist ist mir der sogar noch lieber als der Erste 😉 Danke für dein Kommentar.
      Herzliche Grüße

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